Das Album „Migrant“ von Christophe Bourdoiseau ist jetzt veröffentlicht.

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Was ist Heimat und wo findet man sie? Damit beschäftigt sich „Migrant“, das neue Album von Christophe Bourdoiseau. Von der Frage, was von der Heimat bleibt, wenn man ihr längst den Rücken gekehrt hat (Titel: Mon beau pays) oder gerade auf der Flucht ist (La chanson du migrant) bis hin zu Jugenderinnerungen an hässliche Vorstädte (Ô ma banlieue!), verwunschene Gärten (Dans ce jardin), oder Heimatgefühle, die durch Alkohol (Adieu Polo), Drogen (Cocaïne) und die Liebe (Sur ma barrière en bois) geweckt werden, setzt Migrant sich mit den vielfältigen Facetten dieses aufgeladenen Begriffes auseinander.

Das Album mit neuen Liedern, aber auch komplett neu arrangierten älteren Chansons, reflektiert die persönliche Lebensgeschichte des französischen Autors, und Komponisten und Sängers. Christophe Bourdoiseau, Sohn einer deutschen Mutter und eines französischen Vaters, kam 1967 im niederländischen Schiedam zur Welt. Er verbrachte seine Kindheit bis 1975 in Mailand und seine Jugend in einer Pariser Vorstadt. 1994 ließ er sich in Berlin-Prenzlauer Berg nieder. Die Themen Migration, Identität und Heimat verarbeitet er seit jeher auch in seinen Liedern.

Ebenso international wie der Hintergrund des französischen Sängers ist die hochkarätige Riege von Gastmusiker:innen, die an dem Album mitgewirkt hat und ihre eigenen kulturellen und musikalischen Prägungen einfließen lässt. So reflektiert Migrant auch musikalisch authentisch und nuanciert die Komplexität des Begriffs. Zu den vertretenen Ländern zählen neben Deutschland, Griechenland, Frankreich, Italien, der Karibik, und Indien die Ukraine und Russland. Der russische Überfall auf die Ukraine findet dabei auch in „Migrant“ seinen Nachhall und hat die musikalische Auseinandersetzung mit der Frage auf eine neue Art intensiviert.

Das Album wurde von Gerald Meier musikalisch arrangiert und produziert, der in der Vergangenheit unter anderem für Udo Jürgens, Klaus Hoffmann und Barbara Schöneberger gearbeitet hat.

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Für seine Texte lässt sich Christophe Bourdoiseau von verflogenen Geschichten, flüchtigen Liebschaften, vergangenen Freundschaften und ausgegrabenen Erinnerungen an und in Berlin inspirieren. Mehr…